FPV meets "Carrera-Retro" 2010

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Опубликовано: 27 авг 2010
Carrera Primus
Der Primus stellte Carreras Antwort auf die legendäre Mosquito von Graupner und die Robbe Edelweiss dar. Hauptunterschied zur Mosquito war neben einer etwas stabileren Tragfläche (D-Box) vor allem das Carrera-typische Pendel-Höhenruder. Wie viele Carrera-Flieger wurde der Primus im Laufe seiner Existenz abgeändert. Die Ur-Version hatte ein Spannweite von 2,7m, die bekanntere Nachfolgeversion ab etwa 1977 nur noch 2.6m.
Alle Rumpfspanten sowie die wichtigen inneren Flügelrippen und die Pendelruder-Aufhängung waren aus gespritzten ABS-Teilen. Die Flügelauflage bestand ebenfalls aus ABS. Zur Verstärkung der Rumpfwände lagen gestanzte Teile mit Aussparungen aus dünnem Flugzeugsperrholz bei.
Die Tragflügelbefestigung bestand aus einer interessanten Mechanik, die die Flügel mittels zweier Kunststoffschrauben selbstständig fixierte und am Rumpf mittels Prismen zusammenzog. Trotzdem konnten die Flügel, ähnlich wie bei der Citabria, bei einer harten Landung abscheren ohne dabei diese Schrauben zu beschädigen. Für den Einsatz von 10-14 Zellen konnten zwei zusätzliche Schrauben eingebaut werden, welche dann eine "unlösbare" Verbindung mit entsprechend höherem Bruchrisiko ergaben.
Die Entnahme der Akkus erfolgte wie bei der Mosquito durch eine seitliche Rumpfklappe.
Ausserdem bot Carrera ein Störklappen-Set an, welches aus dem Rumpf heraus angesteuert wurde, selbstverständlich mit automatischen Anschlüssen bei der Montage des Modelles. Ein weiteres der mechanischen Meisterwerke von W.Schön.
Die Antriebsvarianten sind wie beim Optimus aber ohne den "Grossen Bühler" im Direktantrieb.
Auch für den Primus gab es eine spezielle Rumpfspitze um ihn als Segler bauen zu können.
In der E-Version befand sich der jeweilige Motor etwa in der Mitte der Kabinenhaube, was den Einsatz einer Fernwelle erforderlich machte.
Die Verbindung zwischen Motor und Welle erfolgte durch ein Meisterwerk der Mechanik, das sowohl als Kardangelenk als auch als Anlaufdämpfer fungierte. Aufgrund der guten Antriebstechnologie und der Möglichkeit auch das Gewicht von 12-14 Zellen verkraften zu können war der Primus auf zahlreichen Elektrowettbewerben seiner Zeit erfolgreich.